Bowlingkugel für Anfänger wählen: Freunde vergleichen Gewicht und Fingerlöcher

Bowling-Tipps für Anfänger: So klappt der erste Abend auf der Bahn

Beim ersten Bowlingabend wirken selbst einfache Dinge kurz erklärungsbedürftig. Auf den Kugeln stehen Zahlen, die Schuhe werden am Eingang getauscht, auf der Bahn liegen Punkte und Pfeile, und der Bildschirm rechnet Ergebnisse aus, die nach einem Strike plötzlich noch gar nicht feststehen.

Dazu kommt eine kleine Unsicherheit: Wie schwer sollte die Kugel sein? Muss ich anlaufen? Schaue ich auf die Pins oder auf die Markierungen davor? Und wie schafft es die Person auf der Nebenbahn, dass ihr Ball erst gerade läuft und dann doch noch abbiegt?

Für einen entspannten ersten Abend brauchst du weder eine eigene Kugel noch eine besondere Wurftechnik. Eine passende Hauskugel, ein fester Zielpunkt und ein ruhiger Bewegungsablauf reichen.

Einen meiner ersten Bowlingabende mit Freunden habe ich vor allem wegen einer zu schweren Kugel behalten. Ich nahm eine, deren Zahl irgendwie nach einem ordentlichen Erwachsenenwurf aussah. Nach ein paar Versuchen zog es im Unterarm, und die Kugel landete trotzdem dort, wo sie gerade Lust hatte. Mit einer leichteren Kugel wurde der Wurf sofort ruhiger.

Bowling kann ein gutes neues Hobby sein, muss beim ersten Besuch aber noch keines werden. Für den Anfang genügt es, die Kugel kontrolliert auf der Bahn zu halten und nach einigen Würfen herauszufinden, welche Bewegung sich angenehm wiederholen lässt.

Die wichtigsten Bowling-Tipps für Anfänger

Wer gleich auf die Bahn möchte, kann sich zunächst an diese Punkte halten:

  1. Nimm keine möglichst schwere, sondern eine gut kontrollierbare Kugel.
  2. Prüfe, ob Daumen, Mittel- und Ringfinger bequem in die Löcher passen.
  3. Schau beim Wurf auf einen Pfeil auf der Bahn, nicht nur auf die Pins.
  4. Mache vier ruhige Schritte statt eines schnellen Anlaufs.
  5. Lass den Arm locker wie ein Pendel schwingen.
  6. Gib die Kugel tief über der Bahn ab, statt sie auf die Bahn fallen zu lassen.
  7. Versuche am ersten Abend noch keinen starken Hook.
  8. Ändere nach einem schlechten Wurf nur eine Sache.
  9. Warte, wenn auf der Nachbarbahn bereits jemand zum Wurf ansetzt.
Bowling-Anfänger wählt mit Freunden eine passende leichtere Kugel

Mehr Technik braucht es für die ersten Frames nicht. Wenn ein Ball im Gutter landet, behältst du zunächst denselben Zielpunkt und verlangsamst den Ablauf. Ein einzelner Fehlwurf sagt wenig aus.

Was braucht man beim ersten Bowlingabend?

Für gewöhnliches Freizeitbowling musst du kaum eigene Ausrüstung mitbringen. Die Kugeln liegen im Center bereit, Bowlingschuhe werden ausgeliehen und die Punkte zählt die Anlage automatisch.

Praktisch sind:

  • bequeme Kleidung mit ausreichend Bewegungsfreiheit;
  • saubere Socken für die Leihschuhe;
  • bei langen Haaren ein Haargummi;
  • etwas Zeit vor Beginn der Buchung;
  • bei empfindlichen Fingern ein kleines Pflaster.

Sehr enge Hosen, lange weite Ärmel oder ein schwerer Pullover machen Bowling nicht unmöglich. Nach mehreren Würfen werden solche Sachen aber schnell lästig.

Vor allem freitags und samstags lohnt sich eine Reservierung. Viele Center vermieten Bahnen nach Zeit. Komm deshalb etwa zehn bis fünfzehn Minuten vor dem gebuchten Beginn, damit Anmeldung, Schuhwechsel und Namenseingabe nicht von der Spielzeit abgehen.

Wer mit drei oder vier Personen zwei vollständige Spiele plant, sollte beim Center prüfen, wie viel Zeit empfohlen wird. Eine einzelne Stunde kann knapp werden, wenn die Gruppe zwischendurch bestellt, die Kugeln wechselt oder jemand jeden Spare ausführlich kommentiert.

Warum braucht man Bowlingschuhe?

Bowlingschuhe besitzen Sohlen, die auf den Anlaufbereich abgestimmt sind. Straßenschuhe können Feuchtigkeit, Sand und kleine Steinchen auf die Fläche bringen. Dadurch kann der letzte Schritt plötzlich bremsen oder rutschen.

Mit Leihschuhen solltest du nicht nach draußen gehen. Getränke und Essen gehören ebenfalls nicht auf den Anlauf.

Vor dem ersten Wurf reichen ein paar kleine Bewegungen: Schultern kreisen, Arme ausschütteln, Finger öffnen und schließen. Daraus muss kein vollständiges Aufwärmprogramm werden. Unterarm, Schulter und Finger machen beim Bowling trotzdem viele ähnliche Bewegungen hintereinander.

Kann man beim ersten Mal Bumper benutzen?

Bumper sind hochgeklappte Begrenzungen an den Seiten der Bahn. Sie verhindern, dass die Kugel sofort in der Rinne verschwindet.

Gedacht sind sie hauptsächlich für Kinder und teilweise für Gäste mit besonderen Bedürfnissen. Manche Anlagen können Bumper für einzelne Spieler aktivieren, andere erlauben sie nur bis zu einem bestimmten Alter. Wer sie nutzen möchte, sollte deshalb vor der Buchung beim Center nachfragen.

Für Erwachsene sind Bumper auch nicht unbedingt nötig. Eine leichtere Kugel, ein mittiger Zielpunkt und ein ruhiger Wurf helfen meist mehr, weil du dabei gleich ein Gefühl für die normale Bahn bekommst.

Welche Bowlingkugel ist für Anfänger geeignet?

Die Zahl auf der Kugel bezeichnet ihr Gewicht in Pfund, nicht ihre Größe. Eine Kugel mit der Zahl 10 wiegt ungefähr 4,5 Kilogramm, eine 12er-Kugel etwa 5,4 Kilogramm und eine 14er-Kugel rund 6,4 Kilogramm.

In vielen Bowlingcentern liegen Hauskugeln mit unterschiedlichen Gewichten und Lochgrößen. Eine verbreitete Faustregel empfiehlt ungefähr zehn Prozent des eigenen Körpergewichts. Für den ersten Abend ist das höchstens ein Startpunkt. Kraft, Alter, Beweglichkeit und die Passform der Löcher sind mindestens genauso wichtig.

Der Bowlingverein Mainz nennt bei der Wahl einer Hauskugel zwei entscheidende Punkte: das Gewicht und die Größe der Finger- und Daumenlöcher. Eine etwas leichtere Kugel mit passenden Löchern lässt sich oft besser kontrollieren als ein schwereres Modell, das du mit den Fingern festklammern musst.

So prüfst du das Gewicht der Kugel

Nimm die Kugel zunächst mit beiden Händen vom Kugelständer. Halte sie anschließend einige Sekunden vor dem Körper.

Die Schultern sollten unten bleiben. Wenn du dich nach hinten lehnst, den Ellenbogen sofort abstützen möchtest oder das Handgelenk stark einknickt, ist die Kugel wahrscheinlich zu schwer.

Bowling für Anfänger: Freunde wählen eine passende Kugel und bereiten sich auf den ersten Wurf vor

Beim Anlauf zeigt sich das ebenfalls schnell. Zieht die Kugel deinen Arm nach unten, beschleunigen sich deine Schritte ungewollt oder musst du sie aktiv nach vorn drücken, nimm eine Nummer leichter.

Eine schwere Kugel bringt nicht automatisch mehr Pins zu Fall. Eine leichtere Kugel, die tatsächlich in Richtung Ziel rollt, ist nützlicher.

So sollten die Fingerlöcher passen

Bei einer klassischen Hauskugel kommen Mittel- und Ringfinger in die beiden oberen Löcher, der Daumen in das einzelne untere Loch.

Die Finger sollten leicht hineingleiten und sich ohne Ruck wieder lösen. Sind die Löcher zu groß, musst du die Kugel festhalten. Sind sie zu eng, können die Finger bei der Abgabe hängen bleiben.

Teste ruhig mehrere Kugeln mit derselben Gewichtszahl. Hauskugeln sind unterschiedlich gebohrt. Die erste passende Kugel ist nicht automatisch die, deren Farbe am besten zur Punkteanzeige passt.

Eine eigene Bowlingkugel brauchst du für gelegentliche Abende nicht. Sie wird erst interessant, wenn du regelmäßig spielst und eine Bohrung möchtest, die genau zu deiner Hand passt.

Wie viele Schritte macht man beim Bowling?

Für Anfänger ist ein ruhiger Vier-Schritte-Anlauf gut überschaubar. Du musst ihn beim ersten Versuch nicht exakt wie ein Vereinsspieler ausführen. Wichtiger ist, dass Füße und Arm ungefähr im selben Rhythmus arbeiten.

Stell dich aufrecht hin, aber nicht steif. Die Knie bleiben leicht gebeugt. Halte die Kugel ungefähr zwischen Hüfte und Bauch, etwas seitlich vor der Wurfschulter.

Für Rechtshänder sieht ein einfacher Ablauf so aus:

  1. Mit dem rechten Fuß beginnen und die Kugel leicht nach vorn bewegen.
  2. Beim zweiten Schritt die Kugel nach unten schwingen lassen.
  3. Beim dritten Schritt schwingt sie locker nach hinten.
  4. Beim vierten Schritt gleitet der linke Fuß nach vorn, während der Arm wieder nach vorn pendelt.

Für Linkshänder läuft die Bewegung spiegelverkehrt.

Gehe die vier Schritte vor dem ersten Wurf einmal ohne Kugel durch. Danach nimmst du den Ball dazu. Falls die Bewegung zu kompliziert wird, kannst du auch näher an der Foullinie beginnen und mit einem oder zwei kleinen Schritten werfen.

Wie weit steht man von der Foullinie entfernt?

Die schwarze Linie am Ende des Anlaufs ist die Foullinie. Du darfst sie bei der Ballabgabe nicht übertreten oder den Bahnbereich dahinter berühren.

Stell dich deshalb nicht direkt davor. Eine einfache Methode: Stelle dich mit dem Rücken zu den Pins an die Linie, gehe etwa viereinhalb normale Schritte zurück und drehe dich wieder um. Von dort testest du den Vier-Schritte-Anlauf.

Bowling-Anfängerin lässt die Kugel niedrig über der Bahn los

Bleibt am Ende ein halber Schritt Platz, ist das völlig in Ordnung. Ein sicherer Abstand ist besser als ein letzter hektischer Sprung.

Wohin muss man beim Bowling zielen?

Viele Anfänger schauen nur auf die zehn Pins. Die stehen allerdings weit entfernt. Die Pfeile im vorderen Teil der Bahn sind als Ziel leichter zu treffen.

Wähle zunächst einen Pfeil und behalte ihn mehrere Würfe lang bei. Die USBC-Grundlagen nennen für viele Einsteiger den zweiten Pfeil vom jeweiligen Rand als brauchbaren Ausgangspunkt:

  • Rechtshänder zählen vom rechten Gutter nach innen.
  • Linkshänder zählen vom linken Gutter nach innen.

Die Pfeile sind Zielmarkierungen, keine garantierte Strike-Taste. Standposition, Geschwindigkeit, Hauskugel und Bahnöl beeinflussen, wo der Ball später ankommt.

Für einen geraden Anfängerwurf kannst du auch etwas weiter in der Mitte beginnen. Wichtig ist, dass du denselben Pfeil anschaust und beobachtest, ob die Kugel links oder rechts davon vorbeiläuft.

Was ist die Pocket?

Die Pocket ist die günstige Trefferzone zwischen dem vordersten Pin und einem der Pins direkt dahinter:

  • für Rechtshänder zwischen Pin 1 und Pin 3;
  • für Linkshänder zwischen Pin 1 und Pin 2.

Dort hat die Kugel eine gute Chance, mehrere Pins gegeneinander arbeiten zu lassen. Für den ersten Abend musst du die Pocket aber nicht mit einer starken Kurve treffen. Ein kontrollierter gerader Wurf in den vorderen Bereich der Pins reicht zunächst.

Trifft die Kugel regelmäßig zu weit links, verschiebst du die Startposition ein wenig nach links und behältst denselben Zielpfeil. Verfehlt sie das Ziel rechts, gehst du etwas nach rechts.

Das wirkt zunächst verkehrt. Weil sich der Winkel verändert, kann diese kleine Verschiebung den Ball aber wieder in Richtung Pocket bringen.

Wie wirft man beim Bowling möglichst gerade?

Ein Bowlingwurf ist eher eine Pendelbewegung als ein kräftiger Wurf aus Schulter und Handgelenk.

Lass die Kugel nach einem kleinen Vorschub durch ihr eigenes Gewicht nach unten schwingen. Der Arm bleibt locker und bewegt sich nah am Körper. Wenn du die Schulter hochziehst oder den Ball aktiv nach hinten reißt, wird der Ablauf schwerer zu kontrollieren.

Bowlingwurf für Anfänger: Kugel rollt in Richtung Pocket und Kegel

Beim Vorschwingen öffnet sich die Hand nahe am Boden. Die Kugel sollte auf die Bahn rollen und nicht mit einem lauten Schlag darauf fallen.

Nach der Abgabe bewegt sich der Arm weiter nach vorn und oben. Dieses Nachschwingen heißt Follow-through. Die Hand zeigt dabei ungefähr in Richtung des gewählten Pfeils.

Muss man der Kugel eine Kurve geben?

Nein. Der Hook, also die seitliche Kurve am Ende des Wurfs, hilft erfahrenen Spielern beim Treffen der Pocket. Für den ersten Freizeitabend brauchst du ihn nicht.

Versuche nicht, das Handgelenk im letzten Moment kräftig zur Seite zu drehen. Das macht die Kugel selten kontrollierter und kann Handgelenk oder Unterarm belasten. Viele Hauskugeln aus Kunststoff reagieren ohnehin weniger stark als speziell gebohrte Sportkugeln.

Ich spiele bei lockeren Bowlingabenden selbst lieber einen recht geraden Ball, statt jede Kurve erzwingen zu wollen. Das sieht weniger eindrucksvoll aus, lässt sich aber leichter wiederholen.

Typische Bowlingfehler beim ersten Abend

Die schwerste Kugel nehmen

Mehr Gewicht wirkt zunächst kraftvoll. Wenn der Arm nach wenigen Würfen müde wird, leiden Geschwindigkeit und Richtung.

Vier bunte Hauskugeln mit verschiedenen Fingerbohrungen

Nur auf die Pins schauen

Ein Pfeil liegt deutlich näher und ist als Ziel leichter zu benutzen.

Mit voller Kraft werfen

Mehr Kraft macht einen ungenauen Wurf meistens nur schneller. Schulter und Unterarm verspannen dabei ebenfalls leichter.

Zu schnell anlaufen

Wenn die Füße vorne ankommen, bevor der Arm bereit ist, muss die Abgabe irgendwie gerettet werden. Die Kugel geht dann häufig seitlich weg.

Die Kugel auf die Bahn fallen lassen

Ein lauter Aufprall bedeutet oft, dass du sie zu spät oder zu hoch losgelassen hast. Beuge die Knie etwas und gib sie näher am Boden ab.

Das Handgelenk plötzlich verdrehen

Ein kontrollierter Hook entsteht nicht durch einen hektischen Ruck. Am Anfang ist eine ruhige Handposition sinnvoller.

Nach jedem Wurf alles verändern

Bei einem Bowlingabend mit Freunden habe ich einmal gesehen, wie schnell eine ganze Gruppe ihre Technik gleichzeitig umbaut. Erst wurde die Kugel gewechselt, danach der Stand, dann kam mehr Kraft dazu. Nach einigen Würfen wusste niemand mehr, was eigentlich geholfen hatte.

Ändere pro Versuch nur eine Sache: zuerst das Gewicht, dann vielleicht die Startposition oder das Tempo. Der Umgang mit Fehlern wird dadurch deutlich einfacher.

Einen Gutterball zu ernst nehmen

Ein Ball in der Rinne gehört zum ersten Abend. Beim nächsten Versuch reicht oft eine kleine Korrektur. Du musst nicht sofort einen völlig neuen Wurf erfinden.

Bowling-Regeln und Punkte einfach erklärt

Ein Spiel besteht aus zehn Frames. In den ersten neun Frames hast du grundsätzlich bis zu zwei Würfe.

  • Strike: Alle zehn Pins fallen mit dem ersten Wurf. Auf dem Bildschirm erscheint ein X.
  • Spare: Alle zehn Pins fallen innerhalb von zwei Würfen. Das Zeichen dafür ist ein Schrägstrich.
  • Open Frame: Nach beiden Würfen stehen noch Pins.
  • Gutterball: Die Kugel landet in der seitlichen Rinne und trifft keine Pins.
  • Foul: Die Foullinie wird bei der Abgabe übertreten oder der Bereich dahinter berührt. Der Wurf zählt mit null Pins.

Bei einem Strike erhältst du zehn Punkte plus die Pins der nächsten beiden Würfe. Bei einem Spare kommen zum Wert von zehn Pins die Pins des nächsten Wurfs hinzu.

Zehn Bowlingpins in korrekter Dreiecksformation vor dem Pinsetter

Im zehnten Frame gibt es nach einem Strike zwei zusätzliche Würfe und nach einem Spare einen zusätzlichen Wurf. Deshalb sind dort bis zu drei Würfe möglich. Das maximale Ergebnis eines vollständigen Spiels beträgt 300 Punkte.

Der Bildschirm erledigt die Berechnung automatisch. Es hilft nur zu wissen, weshalb nach einem Strike noch keine fertige Punktzahl angezeigt wird.

Was ist ein gutes Bowling-Ergebnis für Anfänger?

Eine offizielle Anfängergrenze gibt es nicht. Bahn, Kugel, Alter und Vorerfahrung machen einen großen Unterschied.

Hundert Punkte sind ein einfaches erstes persönliches Ziel, aber kein Maß dafür, ob der Abend gelungen ist. Wer darunter bleibt, hat nicht automatisch schlecht gespielt.

Nützlicher sind kleine Aufgaben:

  • die Kugel häufiger auf der Bahn halten;
  • drei Würfe über denselben Pfeil spielen;
  • einen Spare schaffen;
  • nicht bei jedem Wurf die Kugel wechseln;
  • bis zum letzten Frame locker werfen.

Ein kleines Ziel hält den Abend übersichtlich. Die Punktzahl kommt danach.

Welche Bowling-Etikette gilt auf der Bahn?

Auf einer Freizeitbahn erwartet niemand Turniererfahrung. Einige Regeln verhindern jedoch Unfälle und unnötiges Durcheinander.

Die Hausordnung der Bowl-Fabrik nennt typische Punkte: Im Anlaufbereich werden Bowlingschuhe getragen, Speisen und Getränke bleiben draußen, Spieler achten auf die Nachbarbahn und warten, bis die Pins vollständig aufgestellt sind. Die geölte Bahn hinter der Foullinie darf nicht betreten werden.

Für den ersten Abend reichen diese Regeln:

  • Warte, wenn auf der direkt benachbarten Bahn bereits jemand anläuft.
  • Sind zwei Personen gleichzeitig bereit, bekommt üblicherweise die Person rechts den Vortritt.
  • Bleib während des Wurfs auf deiner Bahn.
  • Stell keine Gläser oder Flaschen in den Anlaufbereich.
  • Warte, bis der Räumbalken verschwunden ist und alle Pins stehen.
  • Greif nicht in den Kugelrücklauf.
  • Hebe eine Kugel am Rücklauf mit beiden Händen von den Seiten an.
  • Lauf niemals auf die geölte Bahn.
  • Melde feststeckende Kugeln und technische Probleme dem Personal.
  • Sei bereit, wenn dein Name auf dem Bildschirm erscheint.

Hauskugeln werden von mehreren Gästen benutzt. Hat jemand aus deiner Gruppe bereits eine bestimmte Kugel ausgewählt, frag kurz, bevor du sie dauerhaft an eine andere Bahn mitnimmst. Eine erkennbare eigene Kugel benutzt du nie ohne Erlaubnis.

Noch vier praktische Fragen für Anfänger

Freunde verfolgen einen Bowlingwurf und sprechen über das Ergebnis

Ist Bowling schwer zu lernen?

Für einen Freizeitabend nicht. Die ersten Würfe müssen weder schön aussehen noch Strikes bringen. Eine passende Kugel, vier ruhige Schritte und ein gleichbleibender Zielpfeil reichen für den Einstieg.

Technischer wird Bowling erst, wenn Hook, Ölbild, eigene Kugel und konstante Ergebnisse wichtig werden.

Kann ich ohne Anlauf werfen?

Ja. Du kannst nahe an der Foullinie stehen und die Kugel mit einem oder zwei kleinen Schritten abgeben. Das ist sinnvoll, wenn dir der Vier-Schritte-Anlauf zunächst zu viel wird.

Achte nur auf genügend Abstand zur Linie und einen lockeren Armschwung.

Was mache ich, wenn der Arm oder die Finger wehtun?

Hör auf zu werfen, mache eine Pause und probiere eine leichtere Kugel mit anderen Löchern. Schmerzen sind kein Zeichen dafür, dass du dich nur stärker anstrengen musst.

Bleiben die Beschwerden bestehen, ist der Bowlingabend für diesen Arm beendet.

Darf ich beim Bowling mit zwei Händen werfen?

Beim Freizeitbowling ist ein kontrollierter beidhändiger Stil in vielen Centern möglich. Du solltest dabei klar mit derselben Wurfhand führen und die Kugel sicher abgeben. Für einen ersten Abend ist ein einfacher einhändiger Wurf mit einer passenden Hauskugel meist leichter.

Für den ersten Abend reichen eine leichte, gut sitzende Kugel, ein fester Zielpfeil und ein ruhiger Anlauf. Wenn die Finger klemmen oder der Unterarm müde wird, wechselst du die Kugel oder machst eine Pause.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Warum starten Sie nicht die Diskussion?

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert